Zusammenleben im Projekt

Gemeinsamer Alltag: Wir schaffen viel Raum für Begegnungen im Alltag, gemeinsame Aktivitäten und Selbstorganisation. Beim gemeinsamen Kochen, Essen, Putzen, Gärtnern, Abhängen, Feiern … soll der Spaß nicht zu kurz kommen. Dafür haben wir zum Beispiel im Erdgeschoss einen Projektwohnbereich mit großer Küche und gemeinschaftlichem Wohnzimmer, in dem wir uns jeder Zeit treffen können. Wichtig ist uns aber auch, dass Rückzugsräume und Privatsphäre respektiert werden.

Mehr zu weiteren geplanten Gemeinschaftsräumen hier

Gegenseitige Unterstützung: Einander im Alltag, aber nötigenfalls auch in besonderen Situationen als gute Nachbar*innen und Freund*innen zu unterstützen, ist wichtiger Teil unseres Gemeinschaftswunsches. Dies reicht von der Kinderbetreuung über die Hilfe bei Reparaturen bis zum Beistand für eine alleinstehende Person, die akut erkrankt.

Nutzen statt besitzen: Wir bemühen uns um eine nachhaltige Lebensweise und sparsamen Umgang mit Ressourcen. Die meisten von uns sind mit Fahrrad und ÖPNV mobil. Einige von uns haben ein Auto, das sie bei Bedarf im Projekt verleihen. Auch viele Haushaltsgegenstände und Werkzeuge lassen sich gemeinschaftlich nutzen: Eine große Tiefkühltruhe und Waschmaschinen werden ebenso geteilt wie Küchen-, Näh- und Bohrmaschine. Foodsharing-Ecke und ein „Umsonstladen“ sorgen dafür, dass überzählige Lebensmittel und andere Dinge neue Nutzer*innen finden können.

Selbstorganisation: Wir organisieren unser Zusammenleben nach unseren Bedürfnissen selbst und übernehmen Verantwortung für anfallende Aufgaben. Dazu gehört für uns unter anderem, dass wir Organisatorisches und Persönliches bei regelmäßigen Plena der Hausgemeinschaft besprechen. Wir wünschen uns, dass die Teilnahme daran für die Bewohner*innen eine „Selbstverpflichtung“ ist: Kein Zwang, aber ein wichtiger Teil des Zusammenlebens, bei dem mensch möglichst oft und gerne teilnimmt.