Momentan kein freier Wohnraum

Wir haben derzeit viel mehr Bewerber*innen auf Wohnungen und WG-Zimmer, als Platz in unserem Projekt ist. Da auch die Warteliste schon sehr lang ist und verschiedene Kennenlernprozesse in Gang sind, können wir derzeit keine Neuinteressierten mehr aufnehmen. Wir werden hier auf unserer Homepage regelmäßig den aktuellen Stand an frei gewordenem Wohnraum mitteilen. Bei anderen Anliegen könnt ihr euch selbstverständlich jederzeit gerne bei uns melden.

Reservierung für Wohnblock 4423 erhalten

Das Auswahlgremium hat entschieden: Das Heinersyndikat erhält eine Reservierung zum Kauf eines Wohnblocks in der Lincolnsiedlung. Das zehnköpfige Gremium prüft und entscheidet, welche Wohngruppe eine Reservierung für den Kauf eines Wohnblocks erhält. Von der Abgabe unserer Bewerbung Ende Oktober hatten wir berichtet.

Nun kann es los gehen mit der Beauftragung eines Architekturbüros für die Umbauplanung. Dieser Zeitabschnitt nennt sich Konkretisierungsphase. Danach kann ab November 2017 gekauft werden, so die Planung der Besitzerin der Lincoln Siedlung, Bauverein Darmstadt New Living, BVD-NL. Wenn das Heinersyndikat das Geld schon vorher zusammen hat, ist das Kaufen eventuell früher möglich.

Dazu braucht das Heinersyndikat Eigenkapital, das die Gruppe durch so genannte Direktkredite sammeln will. Das sind kleine Kredite von Privatpersonen ab 500 Euro, die mit bis zu 1,5 Prozent verzinst werden. Von den angestrebten eine Million Euro hat die Gruppe für rund ein Viertel Zusagen.

Die Gruppenmitglieder sind guten Mutes, dass sie das Geld zusammen kriegen werden, denn immerhin haben schon bundesweit 116 Projekte ihre Immobilie nach dem Modell des so genannten Mietshäuser Syndikats finanziert und es hat geklappt.

Vor dem Kauf kommt die Planung. Aus den derzeit 18 Familienwohnungen mit 1700 m2 Wohnfläche werden zwei zu Gemeinschaftsräumen umgebaut, einer wird intern genutzt werden, einer öffnet sich für Gruppen nach außen. Zudem sind unterschiedlich große Familien- und Singlewohnungen, sowie Wohngemeinschaften – darunter eine sehr große mit acht bis zehn Personen – geplant.

Sehr gefreut hat sich die Gruppe auch über die Reservierungen, die die anderen beiden Gemeinschaftswohnprojekte Bau und Wohngenossenschaft WohnSinn eG-Darmstadt und Zusammenhaus Lincoln e. V. erhalten haben – WohnSinn östlich und Zusammenhaus westlich von Heinersyndikat.


 

Das Auswahlgremium prüft und entscheidet, welche Wohngruppen letztlich zum Zug kommen. Es besteht aus jeweils zwei Personen aus den folgenden fünf Institutionen:

  • BVD NL als Vorhabenträgerin
  • Runder Tisch gemeinschaftlich Wohnen Darmstadt
  • Amt für Wirtschaft und Stadtentwickllung
  • Stadtplanungsamt
  • Amt für Wohnungswesen

 

Bewerbung auf den Wohnblock abgegeben

Der Kauf des Wohnblocks 4423 auf Lincoln rückt in realistische Nähe. Erster Schritt: Wir haben uns beworben!

Feierlich überreichten wir Ende Oktober in der Quartierwerkstatt in der Lincolnsiedlung unsere Bewerbung.

Auf dem Foto sind zu sehen von links: Anna Jantzon, Karoline Leitz, Dorothee Rodenhäuser vom Heinersyndikat und Günther Schmitzer, Bauverein Darmstadt.

Auf dem Foto sind zu sehen von links: Anna Jantzon, Karoline Leitz, Dorothee Rodenhäuser vom Heinersyndikat und Günther Schmitzer, Bauverein Darmstadt.

Vier Wohnblöcke stehen zum Verkauf auf der Lincolnsiedlung, die für Wohnprojekte vorgesehen sind. Seit 3. August lief das Vergabeverfahren. Drei Monate hatten interessierte Wohnprojekte Zeit, eine Seite Bewerbung und fünf Seiten Konzept der Besitzerin, Bauverein Darmstadt-New Living, abzugeben.

Knapp drei Monate lang hatten wir daran gesessen, immer wieder mussten Absprachen mit der gesamten Gruppe getroffen werden, denn ein wichtiger Grundsatz im Heinersyndikat sind Konsensentscheidungen. Es wurde so lange an der Bewerbung gefeilt, bis alle Einwände eingearbeitet waren.

Laut Vergabeverfahren erhalten die Bewerber*innen nach einem Monat die Information, ob sie für einen Block eine Reservierung erhalten. Wir gehen davon aus, Anfang Dezember eine Rückmeldung zu erhalten. Danach können wir ein Architekturbüro mit der Feinplanung für den Umbau beauftragen.

Denn wir werden den Block so bewohnen, wie er da steht – mit wenigen Umbaumaßnahmen. Das ist ein wichtiger Grundsatz: Material zu schonen, ebenso wie mit Rohstoffen schonend umzugehen. Der Fachbegriff dafür lautet Suffizienz.

Wer neben den Wunschwohnblock 4423 kommt, ist auf der westlichen Seite klar. Da wird sich der Bauverein zusammen mit dem Verein Zusammenhaus-Lincoln wohl beworben haben. Östlich von 4423 könnte sich ein weiteres Projekt unter dem Dach der Wohnsinn eG bewerben.

Wir sind gespannt.